Hokkaido hat den Vorteil, dass er mit Schale verarbeitet werden kann — kein Schälen nötig.
Kürbissuppe und Halloween-Kürbis
Auch ein Steak-Mann isst Vorspeisen. Und wenn gerade Halloween ist, macht man den Kürbis halt gleich doppelt: einmal als Suppe, einmal als Deko.
Kürbisstücke in der Gemüsebrühe köcheln bis sie weich sind.
Gleichzeitig Suppe kochen und Halloween-Kürbis schnitzen — zwei Fliegen, ein Stein.
Nach Geschmack — die Suppe schmeckt auch ohne gut.
Im Herbst kommt der Kürbis — frisch vom Bauern oder als Hokkaido aus dem Bioladen. Das Fruchtfleisch wird zur Suppe, der Rest zum Halloween-Kürbis. Danach kommt das Steak. So einfach ist die Menüplanung.
Hokkaido, Ingwer, Orangensaft
Eine Kürbissuppe bereitet man traditionell im Herbst zu. Frisch vom Bauern kann man sich einen normalen Kürbis holen oder auch einen Hokkaido-Kürbis aus dem Bioladen verarbeiten. Der Hokkaido hat den Vorteil, dass er mit Schale verarbeitet und gegessen werden kann.
Zutaten:
- 400 g Hokkaido-Kürbis
- 1–2 Zwiebeln
- 20 g Ingwer
- 500 g Gemüsebrühe
- 200 ml Orangensaft (oder 2–3 Orangen)
- Je nach Geschmack: Koriander, Creme Fraiche
Zuerst die 400 g Kürbis (waschen, schälen nicht nötig), die Zwiebeln sowie den zerkleinerten Ingwer in 2 Esslöffel Öl dünsten. 500 g Gemüsebrühe zugeben und alles köcheln lassen, zugedeckt, bis die Kürbisstücke weich sind — je nach Größe rund 10 Minuten.
Dann die 200 ml Orangensaft sowie Salz und Pfeffer zugeben. Alles pürieren bis die Suppe schön sämig ist. Final kann man in der Suppenschüssel einen Löffel Creme Fraiche oder kleingehackten Koriander hinzugeben.
Das Fruchtfleisch des Halloween-Kürbis kann man für die Suppe direkt mitverarbeiten — kein Abfall, doppelter Nutzen.
Kürbis ausstechen, Gesicht schnitzen
Nach der Suppe kommt der Kürbis als Deko. Den Halloween-Kürbis fertigt man aus einem normalen Kürbis an. Die Form spielt keine wesentliche Rolle, dennoch ist ein schöner und gruseliger Halloween-Kürbis lieber frei von großen defekten Stellen in der Haut.
Benötigte Hilfsmittel:
- Einen normalen Kürbis
- Ein scharfes, spitzes Messer
- Einen Filzstift
- Einen großen und einen kleinen Löffel
Schritt für Schritt:
Starten mit dem Aufschneiden des Deckels. Der Deckel kann rund ausgeschnitten werden oder man schneidet Zacken als Schnittkante — beide Varianten sehen gut aus wenn der Halloween-Kürbis später mit einer Kerze ausgeleuchtet wird. Wichtig: Der Schnitt sollte nicht senkrecht nach unten, sondern schräg bis waagerecht durchgeführt werden, damit der Deckel auch auf dem hohlen Kürbis später guten Halt findet.
Ist der Deckel entfernt, kann der Halloween-Kürbis ausgehöhlt werden. Mit einem Löffel das Fruchtfleisch entfernen. Sorgfältig alle Fleischreste entfernen — je weniger Kürbisfleisch innen bleibt, desto weniger kann es schimmeln.
Jetzt das Gesicht mit einem Stift aufzeichnen. Dabei die Striche etwas kleiner setzen als der spätere Ausschnitt — so sieht man keine möglichen Striche auf dem Kürbis. Klassisch: Augen rund ausstechen, dabei am unteren Rand ein Dreieck stehen lassen, die Spitze zeigt zur Augenmitte. Nase als Dreieck, Mund an den Winkeln nach oben gezogen. Jeweils oben und unten einen Zahn stehen lassen.
Das Ausstechen des Gesichts gelingt mit einem scharfen, spitzen, mittelgroßen Messer sehr gut. Auf das Dreieck im Auge und die Zähne achten — einmal abgeschnitten sind diese Kleinteile weg.
Jetzt noch ein Teelicht oder eine flache Kerze einsetzen und anzünden.
Haltbarkeit verlängern:
- Kürbis kalt aufstellen (wenn möglich)
- Kürbis trocken aufstellen, z. B. auf einer Pappbox
- Innen mit Vaseline einreiben — verhindert Schimmel
- Haarlack oder Haarspray haben einen ähnlichen Effekt
- Lacke und Farbsprays aus dem Modellbau funktionieren ebenfalls
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