Pro Person — das reicht für eine ordentliche Mahlzeit, nicht für ein Dressage-Gericht.
Rumpsteak und Steak-Sauce
300 Gramm Rumpsteak, gusseiserne Pfanne, Hochsaison-Spargel — das war 2009 mein Standard und er funktioniert noch heute.
Pro Seite bei hoher, nicht maximaler Hitze.
Das Fleisch braucht Zeit, damit die Sauce wirklich einzieht.
Schwere eiserne Pfanne, innen glatt — keine Grillpfanne für dieses Rezept.
Rumpsteak ist näher am Beef Steak als die meisten Leute denken. Der Unterschied liegt im Detail — Fettrand einschneiden, Marinade mit Rauch und Frucht, und die Pfanne wirklich heiß werden lassen. Ich mach das schon lange so und hab keinen Grund gehabt, etwas zu ändern.
Rumpsteak, Spargel, drei Saucen
Ich nehm 300 Gramm Rumpsteak. Dazu kommt eine Marinade aus Sweet Baby Ray’s Barbecue Sauce, Salz und Blockhouse Steak Pfeffer. Das Rumpsteak bleibt 2–3 Stunden darin.
Für die Saucen auf dem Tisch: Sweet Baby Ray’s Barbecue Sauce, HP the Original Sauce oder HP Honey Woodsmoke Sauce. Alle drei haben ein rauchiges, fruchtiges Aroma. Die HP the Original schmeckt zudem leicht süß-sauer — was herrlich zu kräftigem Fleisch passt. Ich stell die einfach alle auf den Tisch und jeder greift, wozu er Lust hat.
Beilage: Spargel. Wir hatten Hochsaison in Hamburg, da liegt das nahe.
Einschneiden, heiß braten, ruhen lassen
Ich verwende eine schwere gusseiserne Pfanne, innen glatt — keine Grillpfanne. Der Fettrand des Rumpsteaks bekommt Einschnitte im Abstand von je einem Zentimeter. Das ist kein Schnickschnack: durch die Einschnitte wellt sich das Steak beim Braten nicht, und die Hitze verteilt sich gleichmäßig über das gesamte Stück. Überall gleich gar.
Die Pfanne wird heiß gemacht — nicht maximal, aber hoch. Das Rumpsteak kommt rein. Je nach Dicke 3–4 Minuten von jeder Seite. Ich bleib dabei: wer zu früh wendet, verliert die Kruste. Wer zu lang wartet, verliert den Saft.
Nach dem Braten kurz ruhen lassen. Das Fleisch zieht sich sonst beim Anschneiden sofort zusammen und der Saft läuft weg.
Auf dem Tisch — kein Aufhebens
Sweet Baby Ray’s funktioniert sowohl als Marinade als auch als Dipp auf dem Tisch. HP the Original bringt die Säure, HP Honey Woodsmoke die süßliche Rauchnote. Ich brauch da keine klare Empfehlung — das ist Geschmackssache.
Spargel passt gut, weil er dem Rumpsteak nicht im Weg ist. Kräftige Beilagen — Kartoffelgratin, schwere Saucen auf Sahne-Basis — konkurrieren mit dem Fleisch. Spargel tut das nicht.
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